Allgemeine Geschäftsbedingungen
Michaela Schmid · webXperience.biz
Stand: März 2026 · Gültig ausschließlich für Geschäftskunden (B2B)
Michaela Schmid · webXperience.biz
Stand: März 2026 · Gültig ausschließlich für Geschäftskunden (B2B)
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Zusammenarbeit zwischen Michaela Schmid, webXperience.biz (nachfolgend „Anbieterin“), und ihren Auftraggeber:innen im Bereich Webdesign, Online-Marketing, Beratung sowie digitaler Produktentwicklung. Sie gelten ausschliesslich gegenueber Unternehmern im Sinne des §14 BGB, d.h. natuerlichen oder juristischen Personen, die bei Vertragsschluss in Ausuebung ihrer gewerblichen oder selbstaendigen beruflichen Taetigkeit handeln. Verbraucher im Sinne des §13 BGB sind keine Vertragspartner der Anbieterin.
Mit der Beauftragung erkennt der Auftraggeber diese AGB als verbindliche Grundlage der Zusammenarbeit an.
Michaela Schmid | webXperience.biz
c/o COCENTER
Koppoldstr. 1
D-86551 Aichach
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Anbieterin und ihren Auftraggebern über Dienstleistungen und digitale Produkte im Bereich Webdesign, Online-Marketing, Beratung, digitale Produktentwicklung sowie technische Einrichtung von Online-Systemen.
Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Dies gilt auch, wenn die Anbieterin in Kenntnis abweichender AGB des Auftraggebers Leistungen erbringt.
Die Anbieterin erbringt insbesondere Leistungen in folgenden Bereichen:
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
Ein Vertrag kommt zustande durch die Annahme eines schriftlichen Angebots, eine Terminbuchung, eine Buchung über eine Onlineplattform, eine Beauftragung per E-Mail oder durch den beiderseitig bestätigten Beginn der Zusammenarbeit.
Angebote der Anbieterin sind freibleibend und unverbindlich, sofern keine ausdrückliche Bindungsfrist angegeben wurde.
Projektbezogene Abstimmungen können per E-Mail oder Messenger-Dienst erfolgen. E-Mail gilt als primäres, verbindliches Kommunikationsmittel. Messenger-Kommunikation wird nur dann als verbindlich anerkannt, wenn sie durch E-Mail oder schriftliche Bestätigung dokumentiert wird.
Änderungen am Leistungsumfang bedürfen der Schriftform (E-Mail genügt).
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Inhalte, Zugangsdaten und Materialien (insbesondere Texte, Bilder, Logos) vollständig und rechtzeitig bereitzustellen.
Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten nicht oder nicht rechtzeitig nach, verschiebt sich der Liefertermin entsprechend. Mehrkosten, die durch verspätete Mitwirkung entstehen, trägt der Auftraggeber. Die Anbieterin ist berechtigt, nach erfolgloser Mahnung und Fristsetzung von mindestens 10 Werktagen die Leistungserbringung zu unterbrechen und bereits erbrachte Leistungen anteilig in Rechnung zu stellen.
Der Auftraggeber trägt die alleinige rechtliche Verantwortung für sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte, insbesondere hinsichtlich Urheber-, Marken-, Persönlichkeits-, Musik- und Datenschutzrechten.
Eine rechtliche Prüfung der bereitgestellten Inhalte durch die Anbieterin erfolgt nicht und ist nicht geschuldet. Der Auftraggeber versichert, dass er über alle erforderlichen Rechte an den von ihm übermittelten Inhalten verfügt.
Beratungsleistungen der Anbieterin stellen keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Sensibilisierung. Für Entscheidungen auf Basis von Beratungsinhalten haftet die Anbieterin nicht.
Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Zahlungsbedingungen:
Zahlungen per PayPal sind möglich. Eine Ratenzahlung erfolgt ausschließlich über PayPal und setzt deren Genehmigung voraus.
Gerät der Auftraggeber mit einer Zahlung in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen.
Ab der zweiten Mahnung wird eine Mahnpauschale von 5,00 EUR je Mahnung erhoben. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen ist die Anbieterin berechtigt, alle laufenden Arbeiten am Projekt ohne weitere Ankündigung zu unterbrechen, bis der ausstehende Betrag vollständig beglichen ist.
Die Projektarbeit beginnt grundsätzlich erst nach Eingang der vereinbarten Anzahlung auf dem Konto der Anbieterin.
Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot oder der individuellen Vereinbarung. Leistungen, die darüber hinausgehen, gelten als Zusatzleistungen und werden nach dem jeweils gültigen Stundensatz gesondert berechnet.
Änderungen oder Erweiterungen des vereinbarten Leistungsumfangs nach Projektbeginn sind als zusätzliche Leistungen zu vergüten. Dies gilt insbesondere für:
Jede Änderung wird vor Umsetzung schriftlich bestätigt und angeboten.
Im vereinbarten Leistungsumfang sind, sofern nicht abweichend vereinbart, bis zu zwei Korrekturrunden enthalten. Weitere Überarbeitungen gelten als kostenpflichtige Zusatzleistungen.
Storniert der Auftraggeber einen bestätigten Auftrag oder kündigt er den Vertrag vorzeitig, gilt folgende Staffelung:
Bereits erbrachte Teilleistungen werden stets vollständig in Rechnung gestellt. Der Auftraggeber bleibt berechtigt nachzuweisen, dass der tatsächlich entstandene Schaden geringer ist (§ 649 BGB).
Die Anbieterin ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen, insbesondere bei erheblicher Störung der Zusammenarbeit, wiederholtem Zahlungsverzug oder Verstößen gegen diese AGB.
Eine Website gilt als abgenommen, wenn:
Erkennbare Mängel sind innerhalb von 14 Tagen nach Abnahme schriftlich und konkret zu beschreiben. Bei berechtigten Mängeln hat die Anbieterin das Recht zur zweimaligen Nachbesserung. Schlägt die Nachbesserung fehl, stehen dem Auftraggeber die gesetzlichen Rechte gemäß §§ 634 ff. BGB zu, soweit diese nicht durch diese AGB eingeschränkt sind.
Die Anbieterin betreibt kein eigenes Hosting. Hosting-Empfehlungen (insbesondere All-Inkl.) erfolgen nach bestem Wissen ohne Gewähr. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für Ausfälle, Datenverluste oder Sicherheitsmängel externer Anbieter.
Bei der Website-Erstellung werden regelmäßig Drittanbieter-Komponenten (WordPress-Plugins, Themes, externe Schnittstellen) eingesetzt. Die Anbieterin hat keinen Einfluss auf deren zukünftige Entwicklung. Eine Haftung für Sicherheitslücken, Funktionsänderungen oder Kompatibilitätsprobleme dieser Software wird ausgeschlossen.
Im Rahmen von Projekten genutzte externe Plattformen (Social Media, Shop-Systeme, Hosting) können ihre Konditionen und Funktionen jederzeit ändern. Die Anbieterin hat darauf keinen Einfluss und haftet hierfür nicht.
Technische Störungen außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin (Internetstörungen, Serverausfälle, Plattformausfälle, höhere Gewalt) gelten als Ereignisse, die die Anbieterin nicht zu vertreten hat. Lieferfristen verlängern sich entsprechend.
Websites werden grundsätzlich einmalig erstellt. Laufende Wartung, Updates und Backups sind nicht im Standardleistungsumfang enthalten und können optional als gesondert zu vergütender Wartungsvertrag vereinbart werden.
Projektdaten werden zur Durchführung und Nachbearbeitung gespeichert. Nach Projektabschluss werden diese Daten maximal 90 Tage vorgehalten. Innerhalb dieser Frist kann der Auftraggeber die Herausgabe verlangen. Nach Fristablauf können die Daten unwiederbringlich gelöscht werden. Eine darüber hinausgehende Aufbewahrungspflicht besteht nicht.
Im Rahmen eines Wartungsvertrags werden Sicherungen grundsätzlich nur für das laufende Kalenderjahr vorgehalten, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde. Nach Beendigung des Wartungsvertrags werden vorhandene Backup-Daten noch maximal 90 Tage gespeichert und anschließend gelöscht.
Die dauerhafte und vollständige Sicherung von Website-Daten und Inhalten liegt in der Eigenverantwortung des Auftraggebers. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für Datenverluste, die aus unterlassener Datensicherung entstehen.
Im Rahmen der Zusammenarbeit können digitale Tools und KI-Systeme eingesetzt werden. Der Auftraggeber ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor Veröffentlichung eigenverantwortlich auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtskonformität zu prüfen. Die Anbieterin haftet nicht für Schäden, die aus der ungeprüften Nutzung KI-generierter Inhalte entstehen.
Der Auftraggeber erhält die einfachen Nutzungsrechte an der erstellten Website und dem Design erst nach vollständiger und fristgerechter Bezahlung des vereinbarten Honorars. Bis dahin verbleiben alle Rechte ausschließlich bei der Anbieterin.
Die Anbieterin behält in jedem Fall das Urheberpersönlichkeitsrecht. Eine Weiterverwertung oder Weiterveräußerung von Design-Elementen durch den Auftraggeber an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
Die Herausgabe offener Arbeitsdateien (z. B. PSD-, AI-, Figma- oder XD-Dateien) ist nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich im Angebot vereinbart und gesondert vergütet wurde.
Die Anbieterin ist berechtigt, abgeschlossene Projekte zu Referenzzwecken zu präsentieren (Darstellung der Website, des Logos, Nennung und Verlinkung des Auftraggebers). Der Auftraggeber kann der Referenznutzung schriftlich widersprechen, insbesondere bei vertraulichen Projekten.
Bei Marketing- und Beratungsleistungen wird kein bestimmter wirtschaftlicher, technischer oder wettbewerblicher Erfolg geschuldet. Insbesondere werden keine Garantien für Reichweiten, Suchmaschinenpositionen (Rankings), Conversions oder Umsätze übernommen.
Die Anbieterin haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und auch dann nur für den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Datenverluste und Folgeschäden ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei arglistig verschwiegenen Mängeln.
Die Gesamthaftung der Anbieterin ist der Höhe nach auf den Nettowert des jeweiligen Auftrags begrenzt, auf den sich der schadensbegründende Umstand bezieht.
Der Auftraggeber stellt die Anbieterin von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund von Rechtsverletzungen durch bereitgestellte Inhalte, Daten oder Materialien entstehen. Dies umfasst auch die Übernahme angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, insbesondere der DSGVO. Näheres regelt die Datenschutzerklärung der Anbieterin, abrufbar unter webXperience.biz.
Soweit die Anbieterin im Rahmen der Leistungserbringung Zugang zu personenbezogenen Daten erhält, die der Auftraggeber verarbeitet (z. B. Kundendaten des Auftraggebers), verpflichten sich beide Parteien, einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO abzuschließen. Der AVV ist Bestandteil des Vertrags und wird separat vereinbart.
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich zu behandeln und nicht ohne vorherige schriftliche Zustimmung an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung gilt nicht für Informationen, die bereits öffentlich bekannt sind oder ohne Verletzung dieser Vereinbarung bekannt werden. Die Geheimhaltungsverpflichtung gilt für die Dauer der Zusammenarbeit und noch zwei (2) Jahre nach deren Beendigung.
Die rechtliche Verantwortung für sämtliche Inhalte der Website (insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Preisangaben, Wettbewerbsrecht) liegt ausschließlich beim Auftraggeber. Die Anbieterin übernimmt keine Verantwortung für die rechtliche Konformität der Website.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommende wirksame Regelung.
Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist der Sitz der Anbieterin, soweit der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel.
Stand: März 2026 – Michaela Schmid | webXperience.biz